Was wir gemacht haben & was es kostet
KURZ ZUM REISEZIEL
Seoul ist riesig — und trotzdem gut machbar. In der Stadt selbst leben knapp 10 Millionen Menschen, in der Metropolregion über 25 Millionen: rund die Hälfte der gesamten südkoreanischen Bevölkerung, auf einem Fleck. Die Bevölkerungsdichte gehört zu den höchsten weltweit, und trotzdem fühlt sich die Stadt selten chaotisch an — das liegt am hervorragenden U-Bahn-Netz und daran, wie organisiert hier alles abläuft.
Geschichtlich hat Seoul einiges hinter sich: 1945, nach der Kapitulation Japans, wurde die Stadt Hauptstadt Koreas. Nur fünf Jahre später, 1950, wurde sie im Koreakrieg von Nordkorea eingenommen und schwer zerstört — was man heute sieht, ist fast vollständig danach entstanden. Alte Paläste und Tempel stehen direkt neben Glasfassaden, und genau dieser Kontrast macht die Stadt aus.
Wir waren im November für 4 Nächte dort. Ehrliche Einschätzung vorab: Das reicht für die Highlights, aber nicht für mehr. Wer wirklich in die Kultur eintauchen will, sollte eine Woche einplanen.
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ANKUNFTSTAG — VOM FLUGHAFEN IN DIE STADT
Von Wien fliegt man mit Korean Air direkt nach Seoul Incheon — ca. 10 Stunden, 550 € pro Person (Stand 2024, Hin & Rück).
Vom Flughafen in die Stadt kommt man am einfachsten mit dem AREX-Zug: Der Express fährt nonstop zur Seoul Station in ca. 43 Minuten und kostet 11.000 Won (ca. 7 €), der All-Stop-Zug hält öfter, kostet dafür nur ca. 4.750 Won (ca. 3 €) und lässt sich direkt mit der T-money Card bezahlen. Tickets für den Express gibt es online (z.B. über GetYourGuide, oft leicht vergünstigt) oder direkt am Flughafen. Wir haben ca. 6 € pro Person gezahlt.
Ehrlich gesagt: Die Ankunft war der Moment, in dem uns die Dimension der Stadt zum ersten Mal bewusst wurde. Die Seoul Station ist riesig, das Öffi-System auf den ersten Blick überwältigend — und Google Maps, auf das man sich sonst überall verlässt, funktioniert hier nicht (warum, steht im [interner Link: Südkorea-Übersichtsartikel] — kurz: Naver Maps und Kakao Maps vorab installieren). Wir haben eine Weile gebraucht, bis wir beim Hostel waren. Einplanen und nicht stressen lassen — nach einem Tag hat man das System verstanden.
Der Rest des Ankunftstags ging für Essen und den ersten Bubble Tea drauf — mehr war nach 10 Stunden Flug auch nicht drin.
★ FUNFACT — DIE TOILETTEN
Womit wir nicht gerechnet haben: die Toiletten. Sitzheizung, eingebaute Reinigungsfunktionen, auf Wunsch Musik zur Geräuschüberdeckung — in vielen öffentlichen Toiletten, Hotels und Restaurants Standard. Klingt banal, gehört aber zu den Dingen, die man nach der Reise ernsthaft vermisst.
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TAG 1 — GANGNAM: STATUE, STARFIELD LIBRARY & BONGEUNSA-TEMPEL
Den ersten Tag haben wir im Gangnam District verbracht — vielen bekannt aus „Gangnam Style“ von PSY. Der Song kam 2012 raus, hat inzwischen über 5 Milliarden Aufrufe und war jahrelang das meistgesehene Video auf YouTube. Wie ernst die Stadt das nimmt, sieht man an der Gangnam Style Statue: zwei riesige goldene Hände, die den berühmten Tanz imitieren — das Lied läuft dort in Dauerschleife.
Direkt daneben, in der COEX Mall, liegt die Starfield Library — eine öffentliche Bibliothek mit meterhohen Bücherregalen, die einer der bekanntesten Fotospots der Stadt ist. Der Besuch ist kostenlos, auch wenn man nur für die Fotos kommt.

Von dort sind es nur wenige Gehminuten zum Bongeunsa-Tempel, einem buddhistischen Tempel aus dem Jahr 794. Große Teile der Anlage wurden im Koreakrieg (1950–53) zerstört, weshalb die heutigen Gebäude überwiegend Rekonstruktionen sind — beeindruckend ist der Komplex trotzdem, gerade als ruhiger Kontrast mitten zwischen den Hochhäusern von Gangnam. Der Eintritt ist frei.
Am Abend haben wir in einem Restaurant in Gangnam gegessen — Teigtaschen (Mandu) mit Getränk, ca. 10 € pro Person. Danach einfach durch die Straßen gelaufen und die Leuchtreklamen und den Vibe des Viertels mitgenommen. Gangnam ist abends hell, laut und voller Leben — genau das, was man von Seoul erwartet.

TAG 2 — TAGESAUSFLUG ZUR DMZ & ABENDS STREETFOOD IN MYEONGDONG
Der Ausflug zur DMZ (Demilitarisierte Zone) war für uns das eindrücklichste Erlebnis der Reise. Mit dem Bus fährt man ca. 1 Stunde von Seoul zur Grenze — und die Fahrt war alles andere als langweilig:
Wir haben eine Tour gebucht, bei der eine Geflüchtete aus Nordkorea dabei war. Während der Busfahrt hat unser Tourguide Han eine Art Interview mit ihr geführt — sie hat von ihrem Leben in Nordkorea erzählt, von ihrer Flucht und allem, was danach kam. Sehr traurig, sehr eindrücklich, und man kann sich vieles davon schlicht nicht vorstellen. Kosten: ca. 45 € pro Person, gebucht haben wir online über GetYourGuide.
★ TIPP — ERST INFORMIEREN, DANN ONLINE BUCHEN
Die Tour-Infos haben wir über unser Hostel bekommen — gebucht haben wir dann aber online, weil es dort günstiger war. Diese Erfahrung haben wir in Südkorea öfter gemacht: Vor Ort nach Empfehlungen fragen, dann Preise auf Plattformen wie GetYourGuide oder Klook vergleichen. Über Klook haben wir mehrere Touren gebucht — dort gibt es regelmäßig Rabattaktionen, und mit jedem Kauf sammelt man „Klook Cash“, das man bei der nächsten Buchung einlösen kann.
DIE STOPPS DER TOUR
Zivilzone (Civilian Control Zone): Ein kontrollierter Bereich vor der eigentlichen Grenze. Hier leben noch Menschen — vor allem Bauern, die Ginseng und Reis anbauen. Direkt daneben liegt ein Übungsgelände des südkoreanischen Militärs; während unseres Besuchs waren Übungen zu hören. Ein seltsames Gefühl.
Dora Observatory: Von hier blickt man über die Grenze nach Nordkorea — bei klarer Sicht bis zur nächstgelegenen Stadt. Auf nordkoreanischer Seite ist ein Dorf zu sehen, das allerdings Fake ist und nur Propagandazwecken dient.

Unification Village: Auch auf südkoreanischer Seite gibt es ein Dorf direkt an der Grenze — hier leben tatsächlich freiwillig Menschen. Im Ort steht auch der Bahnhof Dorasan, gebaut in der Hoffnung, dass eines Tages wieder Züge zwischen Nord- und Südkorea fahren.
Der Tunnel: Zum Abschluss haben wir einen der vier Tunnel besichtigt, die Nordkorea heimlich Richtung Süden gegraben hat. Man geht selbst ein Stück hinein — beklemmend, aber absolut sehenswert.
ABENDS: STREETFOOD IN MYEONGDONG
Zurück in Seoul ging es nach Myeongdong — tagsüber ein Einkaufsviertel mit unzähligen Läden und Lokalen, aber abends passiert das Eigentliche: Dann werden auf den Straßen die Streetfood-Stände aufgebaut, und das Viertel verwandelt sich in einen einzigen großen Markt. Was wir probiert haben:
- Hotteok — süß gefüllte, gebratene Pfannkuchen — unser Favorit
- Takoyaki — überbackene Oktopus-Bällchen (japanischer Import)
- Tteokbokki — Reiskuchen in süß-scharfer Gochujang-Sauce, DER Klassiker
- Gimbap — koreanische Reisrollen
- Gyeranppang — warmes Eierbrot
- Bungeoppang — Kuchen in Fischform, gefüllt mit süßer Bohnenpaste
- Käsetaler — Teig in Form von Koreanischen Won gefüllt mir warmen Käse
- Corn Dogs — frittiert, mit Käse
Grundregel: Mit 3.000–5.000 Won (ca. 2–3,50 €) pro Snack ist man fast überall dabei — durchprobieren lohnt sich mehr als eine große Mahlzeit.

TAG 3 — HISTORISCHES SEOUL: GYEONGBOKGUNG, BUKCHON & NAMSAN
GYEONGBOKGUNG-PALAST (VON AUSSEN)
Den letzten Tag haben wir dem historischen Seoul gewidmet. Zuerst ging es zum Gyeongbokgung — dem größten der fünf Königspaläste aus der Joseon-Dynastie, erbaut 1395. Für alle Paläste zahlt man Eintritt, der allerdings symbolisch ist: Der Gyeongbokgung kostet 3.000 Won (ca. 2 €). Bei uns ist es sich zeitlich leider nicht mehr ausgegangen, hineinzugehen — aber schon von außen ist die Anlage mit dem Gwanghwamun-Tor beeindruckend, und wir würden den Besuch beim nächsten Mal fix einplanen.
★ TIPP — GRATIS IN DEN PALAST
Wer einen Hanbok (traditionelle koreanische Tracht) trägt, kommt in alle Paläste kostenlos hinein. Verleihe gibt es überall rund um die Paläste und in Bukchon (ca. 10.000–30.000 Won). Außerdem: Am letzten Mittwoch im Monat ist der Eintritt für alle frei. Achtung: Der Gyeongbokgung ist dienstags geschlossen.
BUKCHON HANOK VILLAGE
Danach ging es ins Bukchon Hanok Village — einen der ältesten Stadtteile Seouls, voller traditioneller Hanok-Häuser. Das Viertel funktioniert wie eine Art begehbares Museum: In einige Häuser kann man hineingehen, die Räume besichtigen und sich vorstellen, wie das Leben hier früher ausgesehen hat. Der Kontrast zum Rest der Stadt ist enorm — ruhig, eng, wie in ein anderes Zeitalter versetzt.

Im Village gibt es eine Aussichtsterrasse, von der man über die traditionellen Dächer bis zur Skyline blickt. Man zahlt einen kleinen Eintritt, bekommt dafür einen Tee oder Kaffee und kann die Aussicht in Ruhe genießen — sehr nett gemacht. Überall im Viertel sieht man Menschen im geliehenen Hanbok für Fotos posieren, dazu gibt es unzählige Souvenirshops und Fotospots.
Als Snack haben wir dort frittierte Reiskuchen-Sticks (Tteok-kkochi) probiert — sie sehen aus wie dicke Süßkartoffel-Pommes, sind aber außen knusprig frittiert und innen zäh wie Kaugummi. Ungewohnt, aber gut.
ABENDS: NAMSAN & N SEOUL TOWER
Zum Abschluss ging es auf den Namsan, den Hausberg mitten in der Stadt. Mit der Seilbahn fährt man in 3 Minuten hinauf — hin und retour kostet das aktuell 15.000 Won pro Person (ca. 10 €; Stand 2026, wir haben zu zweit rund 20 € gezahlt). Wer sparen will oder Lust auf Bewegung hat: Man kann auch zu Fuß hinaufgehen — dauert länger, ist aber ein netter Spaziergang mit ebenso guter Aussicht.
Oben steht der N Seoul Tower — und hier unser ehrlicher Tipp: Wir haben uns den Eintritt zur Aussichtsplattform (26.000 Won / ca. 17 €) gespart. Schon vom Berg selbst hat man einen hervorragenden Blick über die Skyline, man kann herumspazieren und den Abend genießen, ohne noch einmal zu zahlen.

Gegessen haben wir oben im Yukcheop Bansang (Namsan Tower Branch) — Tteokbokki, Gimbap und Korean Chicken, sehr lecker und preiswert: unter 10 € pro Person, und das direkt am Aussichtsberg.
★ TIPP
Am späten Nachmittag hinauffahren, den Sonnenuntergang oben erleben und im Dunkeln wieder hinunter — so bekommt man Tag- und Nachtaussicht in einem Besuch.
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ESSEN & PREISE
Essen in Seoul ist günstiger als erwartet — vorausgesetzt, man bleibt bei normalen Lokalen statt Fancy-Restaurants:
- Restaurant (normal) — ca. 10 € p.P., Hauptgericht + Getränk, unser Schnitt
- Streetfood — 2–3,50 € pro Snack, abends z.B. in Myeongdong
- Convenience Stores — ab ca. 1 €: CU, GS25, 7-Eleven: Triangle-Gimbap, warme Snacks, fertige Meals
- Kaffee — 1,50–3 €
Unsere Lebensmittelkosten für 4 Tage: ca. 120 € zu zweit — allerdings mit viel Convenience-Store-Anteil. Wer öfter im Restaurant isst, sollte eher 20–25 € pro Person und Tag rechnen.
Konkrete Empfehlung: Yukcheop Bansang am Namsan (siehe Tag 3) — gutes, klassisch koreanisches Essen zu fairen Preisen, trotz Touristen-Lage.
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FOTO-STUDIOS — DIE KOREANISCHE SELFIE-KULTUR
Ein Erlebnis, das man in Seoul mitnehmen sollte: die Selbstbedienungs-Fotostudios, die es buchstäblich an jeder Ecke gibt. Das Konzept: Man geht rein, bedient sich an unzähligen Requisiten zum Verkleiden — bei vielen Studios gibt es sogar Make-up, Glätteisen und Haarstyling-Produkte —, geht in die Kabine, macht Fotos, wählt Filter und druckt die Fotostreifen aus. Kostet nur wenige Euro (wir schätzen ca. 3 €) und ist fester Bestandteil der koreanischen Alltagskultur — überall sieht man junge Leute mit ihren Fotostreifen. Hat uns wirklich Spaß gemacht.
SEOUL
MENTALLY PACKED
Bevor der Koffer gepackt wird, ein paar Dinge, die die Reise besser machen:
🎬 FILM
„JSA — Joint Security Area“ (2000) spielt direkt an der innerkoreanischen Grenze und macht greifbar, wie nah und gleichzeitig unüberwindbar diese Grenze ist.
🍽️ REZEPT ZUM EINSTIMMEN
Tteokbokki lässt sich zuhause gut nachkochen: Die zylindrischen Reiskuchen (Garae-tteok) gibt es in jedem Asia-Markt, dazu Gochujang-Paste, Zucker, Sojasauce.
🎵 PLAYLIST
Klar: „Gangnam Style“ gehört vor dem Besuch der Statue einmal gehört. Darüber hinaus lohnt ein Blick in aktuelle K-Pop-Charts — die Musik läuft in Seoul überall, von der Mall bis zum Streetfood-Stand.
🧠 KULTUR-BASICS FÜR SEOUL
Bukchon ist ein Wohnviertel — dort leben Menschen. Schilder bitten um Ruhe, und man sollte sich daran halten. Und: In der U-Bahn wird nicht telefoniert und nicht gegessen.
PRAKTISCHE TIPPS IM ÜBERBLICK
UNTERKUNFT
Wir haben im Kimchee Dongdaemun Guesthouse gewohnt (über Booking.com) — 218 € für 4 Nächte zu zweit im Doppelzimmer, inklusive kostenlosem Frühstück auf der Dachterrasse. Das Zimmer war nichts Besonderes, aber für Hostel-Verhältnisse völlig okay und beim Preis unschlagbar. Die Lage in Dongdaemun war gut: Von dort haben wir alles schnell erreicht, und in der Gegend gibt es viele weitere Hostels — als Basis für Seoul empfehlenswert.
KOSTENÜBERSICHT SEOUL (4 NÄCHTE, 2 PERSONEN)
| Hostel (4 Nächte, DZ inkl. Frühstück) | 218 € | Kimchee Dongdaemun Guesthouse, über Booking.com |
| Lebensmittel & Essen | 120 € | viel Convenience-Store-Anteil |
| Transport (inkl. Flughafentransfer) | 65 € | AREX, U-Bahn, Bus |
| DMZ-Tour | 90 € | 45 € p.P., über GetYourGuide |
| Seilbahn Namsan | 20 € | hin und retour, 2 Personen | Gesamt vor Ort | ca. 510 € | ca. 64 €/Tag pro Person |
ZEITPLANUNG
4 Nächte = 3 volle Tage plus Ankunftstag. Das reicht für Gangnam, DMZ, Bukchon und Namsan — aber nicht für die Paläste von innen, weitere Tempel oder Viertel wie Hongdae und Itaewon. Realistisch für Seoul: 5–7 Tage. Den halben Ankunftstag am besten gar nicht verplanen — allein das Zurechtfinden im Öffi-System braucht Zeit.
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EHRLICHE EINSCHÄTZUNG
WAS GUT WAR
- DMZ-Tour mit Zeitzeugin — das eindrücklichste Erlebnis der Reise
- Essen günstig und überall gut — 10 € für Restaurant-Essen mit Getränk
- U-Bahn hervorragend: englisch beschriftet, günstig, dicht getaktet
- Bukchon Hanok Village: echter Kontrast zur Megacity, tolle Fotospots
- Namsan-Trick: Seilbahn statt Tower-Eintritt spart Geld bei fast gleicher Aussicht
- Hostel-Lage Dongdaemun: gute Basis, alles schnell erreichbar
- November: Herbstfarben in den Tempelanlagen, angenehme Temperaturen
WAS MAN WISSEN SOLLTE
- 3 volle Tage sind zu wenig — die Paläste haben wir nur von außen gesehen
- Die Ankunft ist überfordernd: riesige Bahnhöfe, fremdes Öffi-System, kein Google Maps — Zeit einplanen
- Busse ohne Englisch-Anzeige — ohne Kakao Maps schwierig
- Bukchon ab Mittag sehr voll — früh hingehen
- Beliebte Spots (Starfield Library, Namsan-Seilbahn abends) mit Wartezeiten rechnen
FAZIT
Seoul war für uns die perfekte Mischung aus Megacity und Geschichte — und 4 Nächte waren definitiv zu kurz. Die DMZ-Tour würden wir jedem uneingeschränkt empfehlen, ebenso den Abend auf dem Namsan und das abendliche Streetfood in Myeongdong. Beim nächsten Mal würden wir mehr Zeit für die Paläste und die traditionellen Viertel einplanen und mindestens eine Woche bleiben. Wer Seoul mit Busan kombiniert, sollte mindestens 10 Tage für die Südkorea-Reise einplanen.
AUF EINEN BLICK
| Empfohlene Aufenthaltsdauer | 5–7 Tage (wir: 4 Nächte — zu kurz) |
| Beste Reisezeit | Herbst (Okt/Nov) & Frühling (April) |
| Budget / Tag | ca. 64 € pro Person vor Ort (ohne Flug) |
| Unterkunft-Tipp | Dongdaemun als Basis — zentral, viele Hostels, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis |
| Must-See | DMZ-Tour · Bukchon Hanok Village · Namsan bei Sonnenuntergang |
| Must-Eat | Hotteok · Tteokbokki · Korean Corn Dog · Bungeoppang |
| Mentally Packed | „JSA — Joint Security Area“ (2000) vor der DMZ-Tour |
| Spar-Tipps | Touren online buchen (GetYourGuide/Klook) statt vor Ort · Namsan: Seilbahn statt Tower-Eintritt · Hanbok = gratis Palast-Eintritt |
| Avoid | Dienstag für den Gyeongbokgung (geschlossen) · Bukchon zur Mittagszeit |
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